Otto E. Ehlers, Samoa

Leseprobe

Pressestimmen

Buch ist leider vergriffen
  Otto E. Ehlers
SAMOA
Die Perle der Südsee

Sympathische Samoaner mit Schwarzwalduhren, Butterbrote unter Palmen und mit Fräulein Tellbüscher im Kratersee – der Bericht des Dandy-Reisenden Ehlers bietet einen seltenen Blick ins Südseeleben.

1894, ein paar Jahre bevor West-Samoa deutsche Kolonie wurde, besucht der elegante Abenteurer Otto Ehrenfried Ehlers diese Inseln. Anreisend über Australien, dessen deutsche Einwanderer er zunächst in seiner deutschtümelnden Art einer genauen Inspektion unterzieht, landet er unter den Klängen der „Wacht am Rhein“ in einem Paradies, das er abschließend unbedingt zur Inbesitznahme empfiehlt. Bis zu diesem Ergebnis beschreibt Ehlers nicht nur detailliert sachliche Umstände, die seinen Bericht zu einem wichtigen Zeitdokument machen – mit seinem pointiert spleenigen Witz verschafft er dem Leser auch das Vergnügen, trotz seiner deutschen Überheblichkeit, seines krassen Chauvinismus und seiner snobistischen Selbstsorge immer wieder herzlich über ihn lachen zu können.
„Samoa“ wurde zum letzten Bericht des Weltreisenden Ehlers, da er auf seiner nächsten Expedition in Papua-Neuguinea zum Kannibalismusopfer wurde.


Mit einem Nachwort von Hermann Joseph Hiery

192 Seiten, zahlr. Abb.
gebunden mit Schutzumschlag
Fadenheftung, Leseband
12,5 x 20,5 cm
(D) € 19,90, (A) € 20,50, sFr 28,50 (UVP)
ISBN 978-3-940357-04-5
 



PRESSESTIMMEN

„Leckerbissen des Kolonialismus. Es ist erstaunlich, wie unterhaltsam es sein kann, wenn ein reaktionärer Schnösel über fremde Länder schreibt. Otto Ehrenfried Ehlers war ein chauvinistisches Scheusal und gleichzeitig, wie dieses äußerst unterhaltsame Buch beweist, ein eleganter und witziger Causeur. Ein Jammer, dass er so früh aufgegessen wurde."
Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung

„Der Autor ... ist mehr als hundert Jahre tot - vermutlich wurde er kurz nach Erscheinen der ,Samoa'-Erstausgabe während einer Neuguinea-Expedition von Kannibalen verspeist. Umso begrüßenswerter ist die Neuauflage von Ehlers' Buch. Noch Generationen später ist man von Ehlers' süffisanter Schilderung ... angetan."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wer dieses Buch über hundert Jahre später liest, begegnet einer Insel, deren Landschaft noch weitgehend unbeschrieben ist: Otto Ehlers kann sich die Bilder aussuchen, jedes wirkt neu, das ist der Reiz der Lektüre. Und so hat er auch das ,perlmuttergleiche' Bild geprägt, das sich das Kaiserreich von seiner Kolonie machte."
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Es ist ein unerwartet flotter, unterhaltsamer Reisebericht. Zum Nutz und Frommen aller Stubenhocker, die sich gerne an Berichten aus fernen Ländern und Zeiten delektieren. Ehlers ... ist ein Sammler von Eindrücken, ein glänzender Reiseschriftsteller, ein Mann mit einer Sprachgewalt, den man sich am besten als eine Art Karl May mit Turbolader und Nachbrenner vorstellt."
Herbert Späth, Die Berliner Literaturkritik
     
 


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